Die Rezeption der griechischen Philosophie in Rom, die sich im Kontext der allgemeinen Hellenisierung römischer Kultur vollzog, war von Anfang an ein ambivalenter Prozess.1
So lassen sich auf der einen Seite bereits an der Wende vom 4. zum 3. Jh. v. Chr. Reflexe einer Beschäftigung mit philosophischen Lehren in den Sentenzen des Appius Claudius Caecus greifen.2
Im 2. Jh. v. Chr. ist es dann das Drama, das neben laudatio funebris und Enkomion als Medium der Diskussion und Vermittlung (moral-)philosophischer Lehren hervortritt und gleichzeitig zu erkennen gibt, dass beim jeweiligen Publikum ein entsprechender Verständnishorizont vorhanden gewesen sein muss.3



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